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Wohngruppe Felsberg

Die Stiftung Gott hilft (Zizers) betreibt seit November 2015 in Felsberg ein Angebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Die Wohngruppe ist für die Projektphase in die Jugendstation Alltag eingegliedert und wird in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Sozialamt umgesetzt.

Das Angebot in Felsberg bietet zwölf Plätze für männliche Jugendliche an.

Standort der neuen Wohngruppe ist eine Liegenschaft die seit 1916 im Besitz der Stiftung Gott hilft ist und zuletzt durch eine ihrer Sozialpädagogischen Pflegefamilien genutzt wurde.

Die Wohngruppe Felsberg bietet eine lückenlose, adäquate und altersgerechte Betreuung der Flüchtlinge durch professionelles Personal, ergänzt durch ehrenamtliche Mitarbeitende. Ziele des Angebotes sind die Integration der Flüchtlinge in einen Arbeitsprozess, die Erwirtschaftung eines Unterhalts und die damit verbundene Möglichkeit für ein eigenständiges Leben.

 

Mehr Informationen und aktuelle Inhalte zum Projekt folgen.

 

Ansprechperson:

Reto Giger

Leiter Jugendstation ALLTAG

Telefon: 081 650 04 08

Mail: reto.giger@STOP-SPAM.jugendstation-alltag.ch

FAQ - Häufig gestellte Fragen

(Stand Feb. 2016)
Wie alt sind die Jugendlichen, welche in Felsberg betreut werden? Die Jugendlichen treten in der Regel zwischen dem 16. und 19 Lebensjahr in die Wohngruppe ein.
Wie viele Jugendliche leben in der Wohngruppe in Felsberg? Zurzeit sind es 13 Jugendliche. (Stand. März ‚16)
Was machen die Jugendlichen den ganzen Tag? Während vier Tagen besuchen die Jugendlichen Deutschkurse Die Jugendlichen helfen mit bei der Haus- und Gartenarbeit. Oft sind dies sehr wertvolle Lernfelder, da die Jugendlichen in Ihrer Kultur gewisse Arbeiten nicht lernen. (Bsp: putzen und kochen) An Wochenenden betreiben wir gemeinsam Sport. Zum Teil gestalten wir die Freizeit gemeinsam. Einen Teil beschäftigen sich die Jugendlichen selbstständig Wenn möglich werden die Jugendlichen in einen Sportverein integriert. Bei mehreren Jugendlichen ist dies bereits der Fall.
Wie lange leben die Jugendlichen in der Wohngruppe? Je nach erworbenen Sprach-, Selbst- und Sozialkompetenzen. Wenn die Jugendlichen ein gewisses Niveau erreicht haben, können sie in selbstständige Wohnformen wechseln.
Welchen religiösen Hintergrund haben die Jugendlichen? Die Wohngruppe steht Jugendlichen aus allen Religionen zur Verfügung.
Welche Ziele hat die Wohngruppe? Vorbemerkung: Bei den minderjährig anerkannten Flüchtlingen ist davon auszugehen dass die Mehrheit in der Schweiz bleiben wird. Daher ist die Integration auf allen Ebenen sehr wichtig. Den Jugendlichen eine gute Ausgangslage für ihre berufliche und private Zukunft zu schaffen Punktuelle Begleitung bis zum Lehrabschluss Die Jugendlichen auf die Schweizer Kultur sensibilisieren (Verhalten und Erwartungen in der Öffentlichkeit) Hilfe zur und Begleitung in die Integration ins selbstständige Leben in der Schweiz Für jeden Jugendlichen werden zudem individuelle Ziele definiert.
Was passiert, wenn die Jugendlichen sich nicht an die Regeln halten? Zu allererst wird mit den Jugendlichen das Gespräch gesucht, an welchem ihnen die Konsequenzen ihres Verhaltens aufgezeigt werden. Je nach Verhalten kann es eine Verwarnung geben. Es bestehen Ausschlussgründe (Drogenkonsum, Kriminalität, Selbst- und Fremdgefährdung) Jugendliche, die über 18 Jahre alt sind, können aus dem „Programm“ ausgeschlossen werden. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren, muss die KESB eine geeignete weiterführende Massnahme suchen.
Haben diese Jugendlichen noch Eltern? Zum Teil ja.
In welcher Sprache wird mit den Jugendlichen kommuniziert? Auf Hochdeutsch Für spezifische Informationen arbeiten wir mit Übersetzern zusammen.
Wie kann ich die Flüchtlingsarbeit in Felsberg unterstützen? Finanzielle Spenden ermöglichen Dinge, welche die öffentliche Hand nicht übernimmt Wohnraum anbieten, z.B. einen Jugendlichen in die WG aufnehmen.
Wie sieht die Integration aus Teilnahme in (Sport-) Vereinen und an Veranstaltungen, Besuch von kulturellen Anlässen Möglichst konkreten Kontakt mit der Gesellschaft Abende zu verschiedenen Themen Besuch von Menschen aus den Herkunftsländern, die gut in der Schweiz integriert sind (Vorbildrolle).
Wie sieht die Arbeitsintegration aus? Zurzeit lernen die Jugendlichen die deutsche Sprache. Anschließend ist eine Integration in den Arbeitsmarkt geplant. Wobei die schulischen Voraussetzungen der Jugendlichen sehr variieren Kennenlernen der Berufs- und Arbeitswelt. (Nach Möglichkeit und gesetzlichen Rahmenbedingungen).
Wie kann ich die Jugendlichen konkret unterstützen? Zeit mit Jugendlichen verbringen - Sie brauchen die Möglichkeit, deutsch zu sprechen. Kleider spenden. Haben Sie selber Kleider oder Kleider von ihren erwachsenen Kindern, welche Sie nicht mehr brauchen? Wir können sie gut gebrauchen. Am besten Fragen Sie kurz, welche (Kleider)grössen im Moment benötigt werden. Kleider für welche wir keine Verwendung haben, geben wir an andere Flüchtlinge weiter. Velos: Die Jugendlichen sind viel mit dem Velo unterwegs. Auch gemeinsame Ausflüge mit Velo sind sehr wertvolle Erlebnisse für die Jugendlichen. Jugendliche zum Essen einladen.
Wie lange wird das Projekt in Felsberg laufen? Wie sehen die Entwicklungspläne des Projekts aus? Die Wohngruppe in Felsberg ist ein Pilotprojekt welches in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Sozialamt regelmässig evaluiert wird. Vorerst war die Bewilligung befristet auf ein Jahr. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Wohngruppe jedoch auch im 2017 weitergeführt werden. Dies lässt sich nicht klar voraussagen. Unser Ziel ist es, die Jugendlichen bis zum Abschluss der Lehre resp. bis zur Anstellung im ersten Arbeitsmarkt zu begleiten, jedoch höchstens bis zum 25. Altersjahr. Dazu werden wir neue Wohnformen (WG oder ähnliches suchen und eröffnen).
Wie viele Mitarbeitende arbeiten auf der Wohngruppe? Zurzeit arbeiten 6 Personen (Teilzeit) auf der Wohngruppe.
Werden die Jugendlichen auf der Wohngruppe missioniert. Nein! Wir haben einen Leistungsauftrag vom Kanton Graubünden. Darin sind unsere Aufgaben und Ziele für die Arbeit mit den Jugendlichen festgelegt. Weiter arbeitet die Stiftung auf der Grundlage der Pädagogischen Leitlinien. Diese machen die Arbeit auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes transparent. www.paedagogische-angebote-sgh.ch/de/paedagogische-angebote/paedagogische-leitlinien.html. Für jugendliche Flüchtlinge ist der persönliche Glaube oft ein wichtiger Halt, gerade weil ihnen der altersangemessene Halt durch die Familie fehlt. Für diese Jugendlichen ist der Glaube eine Ressource. Hier fördern wir eine Kultur der Offenheit, sich über religiöse und auch kulturelle Themen auszutauschen. Die Jugendlichen besuchen Veranstaltungen ihrer Glaubensgemeinschaften Die Erfahrung zeigt, dass die Jugendlichen sich in diesen Fragen auch untereinander stark unterstützen und vernetzen.
Kann die Wohngruppe in Felsberg besucht werden? Besuch ist nach Rücksprache sehr willkommen.
Warum kommen minderjährige Jugendliche in die Schweiz? Siehe: www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Kinder-alleine-in-die-Schweiz-fliehen/story/26584583
Wie sind die Jugendlichen in die Schweiz gekommen? Siehe: www.fluechtlingshilfe.ch/asylrecht/das-asylverfahren/minderjaehrige.html
Wer ist die Stiftung Gott hilft? Die Stiftung Gott hilft wurde 1916 gegründet. Das Haus in Felsberg, in welchem heute die Jugendlichen der Wohngruppe leben, war die erste Liegenschaft der Stiftung Gott hilft.
Was macht die Stiftung Gott hilft heute? Die Stiftung Gott hilft ist ein christliches Sozialwerk im Kanton Graubünden, mit Angeboten an den Standorten, Zizers, Scharans und Felsberg (GR), Herrliberg und Stäfa (ZH), Pura (TI) und Lira (Uganda, Afrika). Gegründet 1916 in Felsberg, durch das Heilsarmee-Ehepaar Emil und Babette Rupflin, bietet die Stiftung seit jeher ressourcenergänzende Dienstleistungen für Menschen in den verschiedensten Lebensphasen an. Aktuelle Angebot sind zwei Schulheime, eine Jugendstation, ein Hilfswerk für Aids- und Kriegswaise, drei Sozialpädagogische Pflegefamilien, eine Sozialpädagogische Fachstelle, eine Höhere Fachschule für Sozialpädagogik, eine Beratungsstelle für Ehe-, Erziehungs- und Lebensberatung, sowie ein Alterszentrum und ein Hotel. Neuestes Angebot ist eine Wohngruppe für minderjährige Flüchtlinge in Felsberg. Das Projekt startete im November 2015 und wird im Auftrag des Kantons Graubünden aufgebaut.
Warum stellt der Kanton Graubünden besondere Strukturen für die UMA’s / UMF‘s zur Verfügung Der UN-Kinderrechtsausschuss hat mittlerweile den Bund in einem Brief auf den mangelhaften Empfang von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden in der Schweiz aufmerksam gemacht und Empfehlungen unterbreitet. Auch im Kanton Graubünden gab es einen politischen Vorstoss. www.gr.ch/DE/institutionen/parlament/PV/Seiten/20150617Caviezel(DavosClavadel)01.aspx
   

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